Autositze beheizen um Fahrkomfort erhöhen

Die Vorzüge einer Standheizung im Winter dürfte den meisten Autofahrern klar sein, aber oft muss es ja nicht gleich eine komplette Standheizung sein. Der Fahrkomfort bei kalten Wintertagen lässt sich bereits mit einer Sitzheizung merklich steigern. Gerade bei abgekühlten Ledersitzen macht das einsteigen kein wirklichen Spaß. Eine Sitzheizung beheizt die Autositze und schafft eine angenehme Wärme.

Dabei gibt es im wesentlichen 3 unterschiedliche Varianten von Sitzheizungen:

Die preiswertste Version der Sitzheizung sind die unkomplizierten nachrüstbaren Modelle. Diese Ausführung besteht normalerweise lediglich aus einer beheizbaren Matte, welche dann simplerweise einfach nur noch über den Autositz gelegt wird. Üblicherweise werden diese Varianten mit Strom aus dem 12-Volt Anschluss des Fahrzeugs versorgt. Allerdings muss man hier besonders aufpassen, dass diese Heizung auch beim Verlassen des Fahrzeugs immer abgeschaltet wird. Wer vergisst das Gerät über Nacht oder einen längeren Zeitraum abzuschalten, der kann sich häufig über leere Autobatterien wundern. Eine andere Variante, um einen beheizten Autositz zu realisieren, ist die Einbeziehung der Heizelemente in den Sitz selber, wie es beispielsweise bei diversen Automobilherstellern in Frankreich der Fall ist. Bei der letzten Variante einer Sitzheizung werden die beheizbaren Elemente direkt in den Bezugsstoff des Autositzes eingenäht. Dies praktizieren insbesondere Hersteller wie beispielsweise BMW, Mercedes oder Audi so.

Die üblichsten Ausführungen von Sitzheizungen sind folglich die, welche unter Einsatz einer beheizbaren Matte schlicht lediglich über den Autositz gelegt und an den 12-Volt Anschluss des Autos angeschlossen werden. Serienmäßig eingebaut kommen Sitzheizungen normalerweise in Variationen daher. Diejenigen welche direkt in den Autositz bereits intregiert sind und jene welche in den Sitzbezug eingenäht sind. Jede Variation hat seine Vor- und Nachteile. Eines ist nichtsdestotrotz allen gemeinsam: Sie heben den Fahrkomfort immens.

Für den Winter gut gerüstet: Sitzheizung und Standheizung als unschlagbares Team

Auch eine Sitzheizung braucht etwas, bis sie den jeweiligen Sitz auf eine angenehme Temperatur gebracht hat. Daher kann man kaum vermeiden, das die Autositze trotz Sitzheizung erst noch kalt sind und erst aufgeheizt werden müssen. Eine Abhilfe würde hier eine Kopplung der Sitzheizung mit einer eventuell schon vorhandenen Standheizung schaffen. Hierbei wird auch die Sitzheizung bereits vor dem Einsteigen in das Fahrzeug eingeschaltet und hat genügend Zeit, um den jeweiligen Autositz auf eine wohlige Temperatur aufzuheizen.

Luftbasierte Standheizungen

Eine Standheizung ist eine super Sache, aber wer eine nachrüsten will steht zunächst erst mal vor der Frage welches System ist das richtige für sein Auto und für seine Ansprüche. Jedes Heizsystem hat seine Vorteile, aber auch Nachteile. Hier soll es erst mal um die Luftheizung gehen.

Die Luftheizung und dessen Eigenschaften

Luftbasierte Standheizungen sind im Gegensatz zu einer Standheizung mit Wasserheizungssystem nicht im Motorraum des Fahrzeuges befestigt, sondern sie werden typischerweise direkt in den Innenraum arrangiert. Sie funktionieren sozusagen wie ein ordinärer Heizkörper. Innen befindet sich ein Brenner, welcher Luft erwärmt, die als Ergebnis für die Aufheizung der Fahrzeuginnentemperatur sorgt. In diesem Zusammenhang muss aber akribisch auf eine Isolierung der beiden Lufträume zu achten, infolgedessen sich die schädlich riechende und mit den Abgasen belastete Brennerluft nicht mit der normalen Luft in der Fahrzeugkabine vermengt. Luftheizungen finden sich heute überwiegend in LKWs wieder. Sie halten als LKW-Standheizung die Führerhäuser auch während der Nacht behaglich warm. Im Bereich der privaten PKWs gebraucht man im Prinzip so gut wie einzig wasserbasierte Standheizungen.

Vor- und Nachteile einer Luftheizung

Zuerst zu den wenigen guten Eigenschaften einer Luftheizung. Die Luftheizung sorgt nicht, wie eine Wasserheizung, für eine Aufwärmung des Kühlwassers des Motors und ist ferner auch nicht an die Gebläsesteuerung des Fahrzeugs angebunden. Dafür ist allerdings eine Luftheizung klar leichter, zügiger und preisgünstiger Nachrüstbar als eine wasserbasierte Standheizung. Außerdem braucht sie keine Veränderung in den Kühlkreislauf des Automobils. Verschiedene Auto Produzenten lassen bei einem Eingriff in den Kühlkreislauf ihrer Fahrzeuge die Garantie erlischen. Bei herkömmlichen Autos bietet sich schon alleine infolge des Platzbedarfes an auf eine Wasserheizung zurückzugreifen, indessen eine Luftheizung vielmehr für die Verwendung in LKWs oder im Campingbereich zweckmäßig wäre.

Standheizung: Die Wasserheizung

Wer eine Standheizung für sein Auto nachrüsten möchte, der hat die Qual der Wahl. Naürlich abhängig von seinem PKW kann man zwischen Luftheizungen und Wasserheizungen wählen. Da eine Wasserheizung gewöhnlich wesentlich mehr Komfort bietet, hat sie etwas mehr Marktanteile.

Die Wasserheizung und ihre Funktionsweise

Eine wasserbasierte Standheizung ist direkt in den Kühlwasserkreislauf des Fahrzeuges eingebettet. Eine Wasserheizung bläst nicht einfach nur aufgewärmte Luft in den Innenraum, sie erwärmt mit einem Brenner das Kühlwasser des Motors, was zudem einem Problematischem Kaltstart vorbeugt, und gibt dann die warme Luft an das Gebläse des Fahrzeugs ab. Dabei besitzt die Wasserheizung eine eigene Umwälzpumpe, wodurch ebenfalls bei nicht laufendem Motor das Wasser konstant umgewälzt und erhitzt wird. Natürlich wird auch das Fahrzeug-Gebläse von der Standheizung gesteuert. Schliesslich soll die Standheizung auch bei stehendem bzw. ausgeschalteten Motor warme Luft liefern können. Dadurch hat dieses Standheizungssystem verschiedene Vor- und Nachteile, welche folgend dargestellt werden.

Vor- und Nachteile eines solchen Systems

Zu Beginn zunächst zu Problemen einer Wasserheizung. Eine Wasserheizung beitet einen etwas schlechteren Wirkungsgrad als vergöeichsweise eine Luftheizung. Das liegt vor allem an schlecht isolierten Kühlkreisläufen bei manchen Fahrzeugen, wodurch die erzeugte Wärme zum Teil wieder verloren geht. Zusätzlich benötigt sie einen Tick länger zum Aufwärmen des PKWs, da erst einmal das Wasser aufgewärmt werden muss. Das Gute an einer Wasserheizung ist zum einen der kleinere Bedarf an Platz , die Wasserheizung kann deshalb auch in fast jedem Fahrzeug eingebaut werden. Darüber hinaus ist es sehr positiv für die Lebenszeit eines Motors, wenn er im Winter mit bereits aufgewärmten Kühlwasser starten kann. Schlagkräftige Argumente, die im privaten Bereich für eine Wasserheizung sprechen

Standheizung nachrüsten: Was gibt es für Möglichkeiten?

Wer im Winter morgens mit dem Auto zur Arbeit muss, der wird es hassen! Das all morgendliche Freikratzen der Scheiben. Aber nicht nur das, wenn die Scheiben fachmännisch von Eis und Schnee befreit sind, ist das Auto noch längst nicht schön Warm innen. Jetzt heißt es solange während der Fahrt frieren, bis die Autoheizung die Innentemperatur auch ein angenehmes Maß erwärmt hat. Wer gar nicht so weit fahren muss bis es warm genug ist, der hat wohl Pech. Hier sind Standheizungen eine tolle Erfindung. Kein Eiskratzen mehr und direkt in ein mollig Warmes Auto einsteigen. Wer keine Standheizung sein eigen nennt, kann sie zumeist mit mehr oder weniger Aufwand nachrüsten lassen. Nachträglich eine Standheizung nachrüsten erledigt fast jede Fachwerkstatt.

Wasserheizungen nachrüsten

Die Auswahlmöglichkeiten für Kfz-Standheizungen im Privatanwendungsbereich wird derzeitig deutlich von den Wasserheizungsmodellen geprägt, da Wasserheizungen gewöhnlich wesntlich mehr Komfort besitzen als Luftheizungen. Eine wasserbasierte Standheizung hinterher nachzurüsten ist für fast alle Fachwerkstätten kein kein riesiges Problem: Bei den meisten Autos ist hier lediglich der Einbau eines Brenners und der Anschluß an die Klimasteurerung und das Geblöse notwendig. Der benötigte Brenner wird hierbei abhängig vomjeweiligen Fahrzeug in den meisten Fällen entweder im Motorraum, oder hingegen unterhalb des Kotflügels angebaut. Der Standheizung Einbau ist typischerweise innerhalb einer Stunde zu schaffen. Bedeutend ist hier vor allem aber auch sich vorweg beim Produzent schlau zu machen ob der nachträgliche Einbau zum Verfall der Garantie führt.

Luftheizungen nachrüsten

Luftheizungen sind häufig signifikant günstiger als wasserbasierte Standheizungen, weswegen wenige Autofahrer weiterhin auf diese Varianten der Standheizung vertrauen. Eine Luftheizung ist dabei ohne großes technisches Wissen auch für halbwegs versierte fast mühelos nachzurüsten. Es ist allerdings trotzdem anzuraten auch solche Standheizungen von einem Fachmann nachrüsten zu lassen.

Eine Standheizung im Winter von unschätzbarem Wert

Nutzen von Standheizungen

Im Winter kommt uns fast allen folgendes sehr bekannt vor. Am frühen Morgen steht man auf, es ist in der kalten Jahreszeit und zufolge finster und kühl ist es draussen. Man möchte einfach nur noch liegen bleiben, aber man muss ja mit dem Autor zur Arbeit. Doch zunächst ist hauptsächlich das Eisfreikratzen der Autoscheiben gefordert. Dabei hat man sich schon gleich am Morgen erst mal so richtig Abgekühlt und möchte sich natürlich direkt in ein schön warmes Auto setzen. Aber auch das Fahrzeug selbst ist Innen nicht viel wärmer als draussen und wenn man nicht jeden Tag eine weite Strecke zu pendeln hat, wird es oftmals auch bis zum Erreichen der Arbeitsstelle nicht richtig warm. Wie schön wäre es doch da, wenn das Fahrzeug schon vor dem Einsteigen in das Auto schön warm ist und die Scheiben bereits frei von Schnee und Eis? Dieser Wunsch muss aber kein Wunsch bleiben. Es gibt durchaus Heizsysteme, welche das Auto schon im Vorhinein auf eine wohlige Wärme bringen. Bei einer solchen hilfreichen Erfindung handelt es sich um eine Standheizung für das Auto.

Standheizungen in unterschiedlichen Ausführungen

Bei Standheizungen unterscheidet man grundsätzlich unter 2 verschiedenartigen Varianten: Einerseits gibt es Standheizungen, welche die Luft im Innenraum des Fahrzeuges wärmen und andererseits gibt es hingegen auch Heizungen, welche das Kühlwasser des KFZ erwärmen, wodurch es sofort nach dem Start des Motors Wärme produzieren kann.

Zu den wichtigsten Herstellern von Standheizungen gehöhren Webasto und Ebersprächer, sowie Waeco für Sitzheizungsmodelle. Die meisten Heizsysteme werden direkt aus dem Kraftstofftank mit dem Kraftstoff des des Wagens betrieben. Es gibt jedoch auch Heizsysteme mit einem elektrischen Stromanschluss, die bekanntesten Fabrikanten für Autoheizungen dieser Art sind die bereits genannten Calix, Defa und Ritter. In vielen Neufahrzeugen ist eine Auto Standheizung bereits standardmäßig eingebaut, aber in fast allen läßt sie sich problemlos nachrüsten.